Wahlweiser
Änderungen und Korrekturen
Wer Aussagen von Parteien nebeneinanderstellt, muss offenlegen, wenn er etwas ändert. Auf dieser Seite steht jede inhaltliche Korrektur mit Datum — auch die, die uns unangenehm ist.
Was hier steht und was nicht
- Aufgeführt wird jede Änderung an einer inhaltlichen Aussage, an einem Beleg, an der Auswahl oder der Reihenfolge der Parteien sowie an den Rechtstexten.
- Nicht aufgeführt werden Tippfehler, Layoutarbeiten und rein technische Änderungen.
- Korrigierte Stellen werden ersetzt, nicht gelöscht. Was vorher dastand, steht im Eintrag.
- Grundlage bleibt in jedem Fall das amtliche oder von der Partei selbst veröffentlichte Dokument.
Die Liste beginnt mit dem öffentlichen Start des Angebots. Änderungen aus der Aufbauphase davor sind nicht einzeln aufgeführt.
8. September 2026
- Berliner Streitfragen vollständig belegt: Auch die letzten 54 Antworten, für die keine Aussage erfasst war, sind aufgearbeitet. 34 haben jetzt ein wörtliches Zitat mit Seitenangabe, 20 sind geprüfte Leerstellen: Das Programm sagt dazu nichts, und die Karte nennt, was stattdessen dort steht. Damit tragen alle 210 Parteiantworten entweder einen Beleg oder eine geprüfte Leerstelle.
- Mecklenburg-Vorpommern nachgezogen: Auch dort waren 31 Antworten ohne Beleg. 30 haben jetzt ein wörtliches Zitat mit Seitenangabe, eine ist als geprüfte Leerstelle ausgewiesen. Damit stehen für M-V 185 belegte Antworten und 25 geprüfte Leerstellen.
- Sieben Kurzantworten in M-V korrigiert, weil das Programm sie so nicht hergab — etwa die Klassengröße von 24 Schülern beim BSW und Taser und Kameras bei der AfD.
- Was dabei auffiel: Zur Pflegekammer sagen vier der sieben Programme nichts, zur Solarpflicht schweigt die AfD, zu einem AfD-Verbotsverfahren schweigen CDU, FDP und die AfD selbst, und im Programm der Grünen kommen die Wörter Einbürgerung und Staatsbürgerschaft nicht vor.
7. September 2026
- Berliner Streitfragen: Die 65 Parteiantworten ohne Beleg sind aufgearbeitet. 55 haben jetzt ein wörtliches Zitat mit Seitenangabe aus dem jeweiligen Wahlprogramm, zehn sind als Leerstelle ausgewiesen, mit der Angabe, was das Programm stattdessen sagt. In zehn Fällen war die bisherige Kurzantwort durch das Programm nicht gedeckt und wurde ersetzt: unter anderem trifft die SPD im Programm keine Aussage zu einem AfD-Verbotsverfahren, das BSW keine zur Einbürgerung und die FDP keine zur Solarpflicht. Offen bleiben 54 Antworten, für die noch keine Aussage erfasst ist; sie sind als solche gekennzeichnet und behaupten kein Schweigen der Partei.
- Reihenfolge der Parteien: Alle Berliner Seiten folgen jetzt der amtlichen Nummernfolge des Stimmzettels nach § 36 Landeswahlordnung Berlin (Amtsblatt Nr. 36/2026, S. 2276) statt der bisherigen Umfragereihenfolge.
- Datenschutzerklärung: Der Abschnitt zur Reichweitenmessung wurde gestrichen. Er beschrieb einen Analysedienst, der auf keiner Seite eingebunden ist. Wahlweiser misst keine Zugriffe.
- Datenschutzerklärung: Der Hinweis auf den Datenverarbeitungsnachtrag mit Amazon Web Services nennt jetzt das tatsächlich geltende Dokument statt eines offenen Vermerks.
- Barrierefreiheitserklärung: Die Reaktionsfrist auf Meldungen ist auf zehn Werktage festgelegt. Die bekannten Einschränkungen sind benannt. Zum Durchsetzungsverfahren steht jetzt, dass Wahlweiser keine öffentliche Stelle ist und die Schlichtungsstellen deshalb nicht zuständig sind.
- Impressum: Offenlegung zu Finanzierung, Parteibindung und zum Einsatz von KI-Werkzeugen ergänzt.
Etwas gefunden, das hier fehlt? Schreiben Sie bitte an wahlweiser2026@mailbox.org — siehe Kontakt, Kritik, Korrekturen.
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